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Indikationen

Die Fachklinik für Neurologie der MediClin Klinik am Rennsteig ist auf die Behandlung von Patienten aller neurologischen und neurochirurgischen Diagnosengruppen ausgerichtet. Neben den medizinischen Indikationen erwarten wir von unseren Rehabilitanden eine entsprechende Eigenmotivation  sowie physische und psychische Belastbarkeit. Die aufzunehmenden Patientinnen und Patienten sollten älter als 16 Jahre sein.

Indikationen:

Neurologische und neurochirurgische Patienten in den BAR-Phasen C und D:     

  • Cerebrovaskuläre Erkrankungen des zentralen Nervensystems (z. B. Z. n. Schlaganfall, cerebraler Venenthrombose)
  • Zustand nach Poliomyelitis, Postpoliosyndrom
  • Z. n. Operation, chemotherapeutischer oder Strahlenbehandlung eines Tumors des zentralen oder peripheren Nervensystems
  • Bei Erkrankungen aus den anderen Fachgebieten, in denen neurologische Symptome bzw. Syndrome im Vordergrund stehen (spastische Syndrome, Schluckstörungen, Hirnleistungsstörungen, Schwindel), z. B. bei Hirnmetastasen
  • Demyelinisierende Erkrankungen (z. B. Multiple Sklerose)
  • Entzündliche und z. N. infektiösen Erkrankungen des Nervensystems (z. B. Guillain-Barré-Syndrom, Z. n. Meningitis bzw. Meningoencephalitis)  
  • Anfallserkrankungen (Epilepsie)
  • Neurodegenerative bzw. Basalganglienerkrankungen (z. B. Parkinson-Erkrankung, Multisystematrophie, Dystonie)
  • Liquorzirkulationsstörungen (z. B. Normaldruck-Hydrocephalus)
  • Metabolische, traumatisch und toxisch erworbene Erkrankungen des Gehirns und des Rückenmarks
  • Hereditäre und erworbene Neuropathien und Myopathien
  • Neuromuskuläre Erkrankungen
  • Zustand nach Operation an den extra- und intrakraniellen hirnversorgenden Gefäßen
  • Folgen nach Schädel-Hirn-Verletzungen
  • Zustand nach Verletzungen des Rückenmarkes (die Rehabilitation von Patienten mit hohen Querschnittlähmungen erfolgt in der Regel in Spezialeinrichtungen für die Rehabilitation von Querschnittsgelähmten)
  • Angeborene oder frühkindlich erworbene Schädigungen von Hirn und/oder Rückenmark bei erwachsenen Patienten (z.B. Zerebralparese, Myelomeningozele)
  • Hypoxische Hirnschäden (z.B. nach Reanimation, Hirndruck)
  • Operativ oder konservativ vorbehandelte Bandscheibenerkrankungen mit neurologischer Symptomatik
  • Chronische Schmerzsyndrome (z. B. Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, Neuralgien)

Ausschlusskriterien:

  • Frührehabilitation Phase B (z. B. beatmungsbedürftige Patienten oder Notwendigkeit intensivmedizinischer Überwachung und Therapie)
  • Eigen- und Fremdgefährdung (z.B. durch kaum kontrollierbare Weglauftendenz, aggressives Verhalten und schwer beeinflussbare Verhaltensstörungen)
  • Akute anderweitig intensiv behandlungsbedürftige Erkrankungen (Nebendiagnosen)
  • Hochgradige Pflegebedürftigkeit ohne Reha-Fähigkeit
  • Schwere Mastdarminkontinenz
  • Sucht- und Abhängigkeitserkrankungen mit deutlich instabilem Verlauf und hoher Rezidivprognose
  • Kaum beeinflussbare fortschreitende Erkrankungen (z. B. neurodegenerative Systemerkrankungen, Demenzerkrankungen oder rasch progrediente Hirntumorerkrankungen). In solchen Fällen wäre u. U. dennoch ein kurz dauernder stationärer Aufenthalt möglich, in erster Linie damit Patienten zusammen mit ihren Angehörigen durch die multiprofessionelle Betreuung den Umgang mit der Grunderkrankung, die Nachsorge sowie die Behandlungstechniken- und -strategien optimieren können. In diesem Fall leisten die Angehörigen die Hilfe bei Aktivitäten des täglichen Lebens, z. B. beim Anziehen oder Duschen.
Ihr Ansprechpartner
Evgeniya Balabanova-Hristova

Evgeniya Balabanova-Hristova

Chefärztin Neurologie

Tel. +49 36259 64 830

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